Tobias Ballaty – Artist

Silhouette of Tobias Ballaty in a marble quarry

Tobias Ballaty was born in 1989 in Munich, Germany, and lives and works in Arlesheim near Basel, Switzerland.

His search for a language within sculptural forms occupied him even as a young artist – creating his first works at the age of 12.

Ballaty studied art and sculpture with Peter Semperboni and Christian Hitsch, music with Waldemar Thilo, and later natural science with Dr. med. Armin Husemann.

During this time he became intensely interested in Goethe’s approach to the natural sciences, especially his work on bone structures in animals and humans. In his research Ballaty discovered the archetypal vertebra that Goethe had searched for.

Through these studies Ballaty experienced an enormous deepening of his artistic creativity, which shows itself in his distinct language of form. Ballaty does not use art to express an external idea. For him, the form and shape of a sculpture is itself the idea – or the meaning – of the work.

Ballaty explains, “Whoever begins to see into the secrets of life develops a deep love for its most simple manifestations, for in these comes to light the germ of all being. One need no longer search, for what one sees is what is; it is the all!”

Ballaty works predominantly with marble and bronze, sometimes with wood, always questioning how to break through from the inorganic into a higher living world. At the heart of his work are the principles of the “magenta surface” (“Purpurfläche”) and the “saddle surface” (“Sattelfläche”). In these principles all sculptural elements are united in such a way that, following an overarching higher law, the appearance of a ‘mysterious life’ is called forth.

In 2017 the artistic significance of Ballaty’s work was recognised by the internationally renowned Sammlung Würth (Würth Art Collection), which purchased everything he had created since beginning as an independent artist and placed it within its collection.

Tobias Ballaty wurde 1989 in München geboren. Er lebt und arbeitet in Arlesheim bei Basel, Schweiz.

Die Suche nach einer Sprache innerhalb plastischer Formen beschäftigte schon den jungen Künstler. Bereits mit 12 Jahren entstanden erste Werke.

Ballaty studierte Kunst und Bildhauerei bei Peter Semperboni und Christian Hitsch sowie Musik bei Waldemar Thilo, später Naturwissenschaft bei Dr. Armin Husemann.

In dieser Zeit galt sein intensives Interesse der von Goethe entwickelten Naturwissenschaft und im Besonderen dem Knochenbau von Mensch und Säugetieren. Durch seine Arbeit gelang ihm die Entdeckung der von Goethe gesuchten Anschauung bzw. Idee eines Urwirbels.

Innerhalb dieser Studien erreichte der Bildhauer eine enorme Vertiefung seines künstlerischen Schaffens, welche sich in der Entwicklung einer eigenständigen Formensprache zeigt. Ballaty geht es nicht darum, Ideen mithilfe der Kunst auszudrücken, für ihn ist die Gestalt selber Inhalt seiner Arbeit.

«Wer anfängt, in die tiefen Geheimnisse des Lebens hineinzublicken, der empfindet eine tiefe Liebe zu deren einfachsten Erscheinungen, denn in diesen tritt der Kern allen Seins zutage. Man braucht nichts mehr hineinlegen, denn das, was ist, ist es, ist alles!»

Ballaty arbeitet vorwiegend in Marmor und Bronze, teilweise in Holz. Dabei geht es ihm immer um ein Durchbrechen des Anorganischen in ein höheres Leben. Im Zentrum seiner Arbeit steht deshalb die, wie er gerne sagt, «Purpurfläche» oder «Sattelfläche». In dieser vereinigen sich alle plastischen Elemente so, dass sie, einem übergeordneten Gesetz folgend, den Schein eines geheimnisvollen Lebens hervorrufen.

Auf die künstlerische Bedeutung von Ballatys Werken wurde die international renommierte Kunstsammlung Würth früh aufmerksam. Sie erwarb im Jahr 2017 alle seit seiner Selbständigkeit entstandenen Werke und nahm sie in ihre Sammlung auf.

Tobias est né à Munich en Allemagne en 1989. Il vit et travaille à Arlesheim, près de Bâle, en Suisse.

Une recherche vers un langage dans les formes plastiques occupait le jeune artiste. Déjà à l’âge de 12 ans apparurent ses premières œuvres.

Ballaty étudia l’art et la sculpture avec Peter Semperboni et Christian Hitsch, la musique avec Valdemar Thilo et plus tard la science avec Dr méd. Armin Husemann.

Pendant ce temps vivait en lui un intérêt profond pour le chemin de connaissance développé par Johann W. von Goethe, surtout dans le domaine du développement des os chez les animaux et les hommes. Pendant son travail il réussit à découvrir la forme d’une vertèbre archétype, comme l’avait soupçonné Goethe.

Au sein de ses études le sculpteur arriva à un énorme approfondissement de sa création artistique, qui se montre par un langage de forme autonome et individuel. Ballaty n’essaie pas par son travail d’exprimer une idée ; pour lui la forme elle-même est le contenu de son travail.

Il dit, « Celui qui commence à regarder dans les mystères de la vie ressentira un profond amour pour ses plus simples manifestations, car celles-ci rencontrent la source même de tout être. On n’a plus besoin de se décevoir avec ce qui est devant nous, car ce qui est, est le tout ! »

Ballaty travaille principalement en marbre et en bronze, parfois aussi en bois. Percer le monde inorganique pour arriver à une vie plus haute reste toujours son but. Au cœur de son travail est, comme il aime bien le dire, la surface « pourpre » et « selle » (« Purpurfläche », « Sattelfläche »). Tous les éléments de forme se retrouvent dans ces deux surfaces d’une manière qui, suivant une loi supérieure, fait apparaître une « vie mystérieuse » normalement cachée.

La collection d’art de renommée mondiale Sammlung Würth a reconnu tôt la signification artistique du travail de Ballaty et procéda en 2017 à acquérir pour sa collection toutes ses œuvres issues de son travail indépendant.

Tobias Ballaty
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Stand: Oktober 2026

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